Seminar „Effizientes Korrekturlesen im digitalen Büro“

Kann man Korrekturlesen lernen? Die Antwort darauf lautet unmissverständlich: „Ja!“ Korrekturlesen kann man lernen. Und wer diese Tätigkeit bereits ausübt, kann die Qualität und die Effizienz seines Korrekturlesens verbessern.

Das Seminar „Effizientes Korrekturlesen im digitalen Büro“ behandelt sowohl die analoge Welt der Schlussredaktion als auch die digitalen Vorstufen im Qualitätsmanagement Content.

Wir zeigen, wo sich Fehler gerne verstecken und warum wir so manchen Fehler nicht finden, obwohl er – einmal entdeckt – so offensichtlich scheint.

Das Konzept: aus der Praxis für die Praxis

Die Formel für sicheres und effizientes Korrekturlesen heißt „Sensibilisierung“ – Sensibilisierung einerseits für die Beeinflussung durch unbewusste Wahrnehmung und Lesegewohnheiten. Denn unser Gehirn wird vom ersten Tag an darauf konditioniert, Fehler zu kompensieren. Es hat nach wenigen Jahren die Fähigkeit perfektioniert, Schreibfehler bereits im Leseprozess zu korrigieren. Neben diesen inneren Beeinflussungsfaktoren sind auch die äußeren Faktoren relevant: die schreib- und produktionsseitigen Fehlerquellen und Fehlerverstecke.

Eigentlich reichen die Inhalte für eine dreitägige Schulung. Damit die Teilnehmenden auf nichts davon verzichten müssen, sind die Schulungsunterlagen sehr umfangreich. Mit ihnen lässt sich all das üben und vertiefen, was im Präsenzseminar nur gezeigt werden kann. So braucht kein Unternehmer länger als nötig auf seine Mitarbeitenden zu verzichten.

Die Symbiose: klassisches Korrektorat im digitalen Prozess

Das Thema „Produktionsseitige Fehlerquellen“ wird intensiv betrachtet, ebenso das Korrekturlesen am Bildschirm. Im neuen Seminar lernen die Teilnehmenden wirksame digitale Prozessschritte im Lektorat und Korrektorat kennen. Das Ziel: So wenig Fehler wie technisch möglich in die Schlussredaktion gelangen zu lassen. So wird das Korrekturlesen sicherer und effizienter – denn wenn in der Grafik weniger geändert werden muss, ist das Risiko neuer Fehler geringer. Die Mediengestalter haben in der Folge weniger zu ändern, und es sind nur noch ein bis zwei Korrekturschleifen erforderlich. Das Besondere an diesem Verfahren: Mit der Effizienz steigt nicht nur die Qualität der gedruckten Dokumente und der Internetseiten, im gleichen Maß sinken auch die Kosten.

Die Didaktik: persönliche „Baustellen“ erkennen

Das Seminar bietet die Gelegenheit, das eigene Korrekturlesen zu beurteilen. Die Teilnehmenden decken ihre persönlichen Stolperfallen auf und erfahren, welche Fehler sie überlesen. Woran liegt das? Und wie lassen sich diese Fehler leichter finden? Auf diese elementaren Fragen erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin individuelle Antworten. Das neue, persönliche Wissen können die Teilnehmenden in der nächsten Übung gleich anwenden und Ihr Korrekturlesen in den Wochen nach der Schulung kontinuierlich verbessern.

Wir arbeiten im Seminar auf Papier, auch wenn die Teilnehmenden hauptsächlich am Bildschirm Korrektur lesen. So können sie sich voll und ganz auf das Korrekturlesen konzentrieren. Computer auf den Tischen und die Bedienung teils fremder Programme verschlingen wertvolle Zeit. Diese knappe Ressource verwenden wir lieber für Input und für die Überlegung, welchen Prozess ein Dokument im Unternehmen durchläuft – oder durchlaufen sollte.

Ein wichtiges Thema im Seminar ist die Arbeit am Bildschirm. Dazu zeigen wir an Beispielen aus der Praxis, wie man die unterstützende Software sinnvoll einsetzt und ihre Funktionen für das Korrektorat nutzbar macht.

Das neue Wissen am Arbeitsplatz nutzen

80 Prozent des neu Erlernten sind nach drei Tagen vergessen – so die traurige Erkenntnis vieler Studien zur Nachhaltigkeit von Seminaren. Aber genau das verhindern die Seminarunterlagen von besser Korrektur lesen mit sechs Komponenten.

Seminar-Unterlagen

  1. Die Übungsblätter mit den Baustellen der Teilnehmerin oder des Teilnehmers, die bei späterer Betrachtung noch einmal ins Bewusstsein gelangen und zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.
  2. Die bewährten Synapsenschalter. Die praktischen Merkkarten fassen nahezu alle Folien kompakt zusammen, die im Seminar gezeigt werden. Sie lassen sich wie ein Vokabeltraining anwenden. Damit fließt der gesamte Schulungsinhalt in kleinen Einheiten in den Arbeitsalltag ein.
  3. Der Wissensordner mit allen Informationen, die nicht auf DIN-A6-Karten passen. Er enthält Listen, z. B. mit ASCII-Code für Sonderzeichen, Anführungszeichen im Fremdsprachensatz und Maßeinheiten, aber auch Checklisten.
  4. Neu sind die Software-Anleitungen für das Korrekturlesen am Bildschirm für MS-Word, Adobe Reader DC, Adobe Acrobat und InDesign und InCopy. Darin werden die Arbeitsschritte für das Korrekturlesen am Bildschirm erklärt sowie die Funktionen und die Reihenfolge der Programme, die dafür nötig sind. Diese Anleitungen sind deshalb so wertvoll, weil kein Software-Handbuch das Korrekturlesen am Bildschirm erklärt.
  5. Die Teilnehmenden erhalten ein umfangreiches Makro für MS-Word, mit dem die häufigsten Massenfehler in Word-Dokumenten automatisch korrigiert werden können.
  6. Weitere Übungen, mit denen die Teilnehmenden Ihr Wissen vertiefen oder auffrischen können. Sie werden auf Anfrage verschickt, damit sie individuell nach Branche und Thema ausgewählt werden können. Für die anschließende Besprechung der Übungen kann jeder Teilnehmer 20 Minuten telefonischen Support in Anspruch nehmen.

Damit ist ein didaktisch aufbereitetes Wissenspaket geschnürt, bei dem das klassische Korrektorat mit den digitalen Helfern eine Symbiose eingeht. Das Ergebnis ist eine sehr viel geringere Fehlerquote als zuvor – bei gleichzeitiger Reduktion der Produktionskosten.

Termine und Veranstaltungsorte

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